An die Front Konsoleros: Ich drück (für) euch!

Die E3 ist vorüber – und wer gedacht hat, dass der Konsolenkrieg zwischen Playstation 4 und Xbox One jetzt erst in Fahrt kommt, könnte sich geirrt haben. Zumindest denke ich das, wenn ich diesen Bericht auf Spiegel.de lese.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/xbox-one-microsoft-verbietet-konsolen-kaeufern-sammelklage-a-905755.html

Ein gemeinsamer Freund von Kat und mir titelte dazu heute auf Facebook : „Nein, der Artikel ist weder vom Postillion noch auf SPAM. The war is over. GZ, PS4! Perfect K.O.!“ – und Recht hat er.

Man fragt sich doch: Wer sitzt in diesen Mega-Konzernen am Drücker und drückt dann auch noch die Entscheidungen für so ein Konsolen-Konzept, dass eher als Klolektüre geeignet scheint, durch?

Zusammengefasst: Microsoft unterbindet per juristischem Schachzug Sammelklagen, gegen die sich häufigen Facepalm-Features der Xbox One. Und wenn man sich dann auch noch – irgendwie zurecht – auf den Gamepad-Arm genommen fühlt und vielleicht mit so ein paar hundert oder tausend anderen zahlenden KUNDEN, die für dieses eingeboxte Stück Zwangsmaßnahmen 500 Euro berappt haben, auf die Idee kommen sollte, die Legalität dieses Gesamtpakets oder sonst irgendwas aus dem Hause Microsoft vor Gericht überprüfen zu lassen – DANN hat man darauf mit dem Kauf bzw. der Vorbestellung der vollautomatischen Krampfschachtel gleichzeitig auf das Recht das zu tun verzichtet? Unfassbar.

Aber das muss man Herren und Damen Microsoft lassen, vorausschauend sind sie ja: Die Xbox One hat ja nicht nur einen Aufreger mit im Gepäck. Das Highlight: Die Konsole muss alle 24 Stunden einmal mit dem Internet verbunden sein, damit Spiele spielbar bleiben (die leidige Gebrauchtspieldiskussion sparen wir uns jetzt einfach mal). Das mit dem Internet funktioniert aber nur in Ländern, wo auch Xbox Live funktioniert. „Demnach benötigen Spieler einen „Xbox Live Account in einem von der Xbox One unterstützten Xbox-Live-Land,“ heißt es in dem Spiegel-Artikel. Jetzt bin ich, Kes, ja doch praktisch veranlagt – und frage mich bei alle dem: Was zur Hölle machen die Gamer denn, wenn sie mal im Krankenhaus, auf Geschäftsreise oder im Urlaub sind – vielleicht sogar  mal unvorhergesehen oder – Himmel hilf – SPONTAN?

Ich hätte gute Lust als Kriegsgewinnler aus dem Console-War hervorzugehen – mit meiner neuen Geschäftsidee: Wenn es mit meinem Job in der PR-Branche nicht klappt und auch nicht mit meiner Cosplay- und Schauspielkarriere und sogar die Doktorprüfung schief geht – dann, genau dann werde ich Xbox-Sitter!

Eigentlich eine großartige Vorstellung… Microsoft-Jünger, die ihr euch das alles noch gefallen lasst, aber auf Sonne, Strand und Skifahren nicht verzichten wollt, meldet euch! Ich drücke gegen Bezahlung einmal am Tag den Start-Knopf eurer Xbox One und lächle kurz in die Kamera. Wenn ihr bestimmte Werbung wollt, dann platziere ich auch gerne Schlüsselprodukte dekorativ in eurem Wohnzimmer, Computerzimmer, Spielkeller – natürlich gegen Aufpreis 😉

Spontane Noteinsätze sind natürlich auch möglich, falls ihr mal im Stau steht und nicht rechtzeitig nach Hause kommt, bevor die 24 Stunden ablaufen. Blaulicht hab ich schon beantragt.

Danke Microsoft! Du hast meine Altersvorsorge gesichert:

Kes von Puch Xbox-Sitting, ab Januar 2014 in München und Umgebung – bei Erfolg auch weitere Städten möglich.

Unterschrift_Kes

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